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Vortrag: Mo, 22. Feb. 2012, 19.00
Universität Zürich Zentrum, Hörsaal
(noch offen) Margarita
Primas: Seeufersiedlungen und Befestigungsanlagen der
späten Bronzezeit im Prüfstand der Archäologie
Die späte Bronzezeit ist die letzte Periode, in der auf den Strandplatten der nordalpinen Seen Dörfer angelegt und bewohnt wurden. Den günstigen Erhaltungsbedingungen in diesem Milieu verdanken wir gut erhaltene Bauhölzer mit Jahrringdaten. Ein Bijou unter den Seeufersiedlungen ist die Anlage von Greifensee-Böschen, die als einzige im nordalpinen Gebiet vollständig untersucht werden konnte. Das Haushaltinventar vermittelt einen facettenreichen Einblick in das Alltagsleben der Bevölkerung. Verschiedene Indizien im Fundmaterial verweisen auf ein weiträumiges Austauschnetzwerk mit einem Knotenpunkt im unteren Zürichseebecken und Verbindungen bis nach Italien. Zum Lebensraum der Bevölkerung gehörten aber auch die Hügelketten am Talrand. Die Bewaldung setzt den archäologischen Untersuchungen hier relativ enge Grenzen. So kommt es, dass man den Wallanlagen auf den Höhenrücken oft recht pauschal das Etikett «Refugium» anheftet. Ausgehend von eigenen Untersuchungen auf dem Rhinsberg bei Eglisau wird dieser Sachverhalt neu beurteilt. Dabei lohnt sich der Blick nach Deutschland mit seinen gut vergleichbaren Befestigungsanlagen und fallweise recht spektakulären Funden
Der Vortrag wird gemeinsam mit dem Zürcher
Zirkel für Ur- und Frühgeschichte durchgeführt.
Das Itinerar der Herzöge Leopold
IV. und Friedrich IV. von 1386 bis 1418
Politische
Macht und physische Präsenz waren im ausgehenden
Mittelalter eng miteinander verknüpft. In seinem
Beitrag «On the Move» untersucht Christian
Sieber im Neujahrsblatt 2010
das Reiseverhalten der österreichischen Herzöge
Leopold IV. und Friedrich IV. von der Schlacht bei Sempach
(1386) bis zur Aussöhnung mit König Sigmund
(1418). Basis der Untersuchung bildet das Itinerar,
das Sieber anhand der in datierten Urkunden und Missiven
genannten Ausstellungsorte zusammenstellte und durch
Hinweise in der Chronistik, in Rechnungsbüchern
oder in der Korrespondenz Dritter ergänzte. Wegen
seines Umfangs wurde das Itinerar im Neujahrsblatt nicht
abgedruckt. Es wird stattdessen hier als PDF-Dokument
veröffentlicht und in Zukunft auch aufgrund Ihrer
Ergänzungen und Korrekturen regelmässig aktualisiert.
Neujahrsblatt 2010: «Die
Habsburger zwischen Aare und Bodensee»
Der
Sammelband thematisiert
in insgesamt 14 Beiträgen die habsburgische Herrschaft
im Spannungsfeld von Archiv und Burgenbau, von Reisetätigkeit
und Münzprägung, von Fürsten und ihrer
Klientel oder von Klostergründungen und Grablegen
und zeichnet so ein neues Bild der «habsburgischen»
Vergangenheit der Schweiz. Beiträge von Peter
Niederhäuser (hg.), Harald Derschka, Roland Gerber, Andre Gutmann, Manfred Hollegger, Rainer Hugener, Martina Huggel, Nathalie Kolb Beck, Bruno Meier, Claudia Moddelmog, Peter Niederhäuser, Alois Niederstätter, Christian Sieber, Werner Wild, Benedikt Zäch.
Details
Das Neujahrsblatt ist
im Buchhandel
für CHF 58 erhältlich (Chronos
Verlag ISBN
978-3-0340-0719-1).
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Vortragsprogramm 2009/2010 Die
Vortragssaison der Antiquarischen Gesellschaft eröffnet
am 9. November 2009 Elisabeth Joris mit einem Referat
zu Josephine Stadlin. Weitere Referentinnen und Referenten
befassen sich bis im Mai mit der Zürcher Industriekultur,
der Familienfrau und Dichterin Meta Heusser oder bronzezeitlichen
Seeufersiedlungen, lenken den Blick auf Fabeltiere oder Reisläufer
an spätgotischen Kirchendecken oder thematisieren
die politische Kultur im Alten Zürich. Termine
und Details
Herbstversammlung 2009 - Sammelbericht
über die Tätigkeit der historischen Gesellschaften
und Kommissionen im Kt. Zürich Am
24. Oktober 2009 nahmen auf Einladung der AGZ rund sechzig
Vertreterinnen und Vertreter von Zürcher Ortsmuseen,
Chronikstuben und ortsgeschichtlichen Kommissionen und
Gesellschaften in Weisslingen an der traditionellen
Herbstversammlung teil. Über die Vielfalt der Tätigkeiten
dieser Institutionen im vergangenen Jahr orientiert
der neue Sammelbericht.
Die Jahresberichte ab dem Jahr 2000 finden Sie hier.
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Der Jahresbericht 2008/2009 ist da Wollen
Sie wissen, was Sie letztes Jahr verpasst haben? Informationen
über die Aktivitäten der Gesellschaft, über
Vorträge,
Exkursionen oder das Neujahrsblatt, über die Mitglieder
und den Vorstand finden Sie nebst der letzten
Jahresrechnung im Jahresbericht
der Antiquarischen Gesellschaft 2008/2009.
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Neujahrsblatt auf das Jahr 2009 Äbte,
Amtsleute, Archivare - Zürich und das Kloster Einsiedeln
Das zwinglianische Zürich und der Marienwallfahrtsort Einsiedeln scheinen auf den ersten Blick kaum Gemeinsamkeiten aufzuweisen. Die Schranken der Religion liessen nach der Reformation, so ein oberflächliches Urteil, die gemeinsame Geschichte weitgehend vergessen, die bis ichns 10. Jahrhundert zurückreicht und im Mittelalter zeitweise zu sehr engen Kontakten geführt hatte. Dass diese Beziehungen mit der Reformation keineswegs abbrachen, ist hingegen weniger bekannt.
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