|
Geschichte unter die Leute bringen
|
Die Antiquarische Gesellschaft
befasst sich mit der Erforschung und Vermittlung der
Geschichte von Stadt und Kanton Zürich. Zu diesem
Zweck veranstaltet die Antiquarische - wie die traditionsreiche
Gesellschaft kurz genannt wird - Vorträge, Exkursionen
und Führungen. Mit ihren Publikationen, besonders dem
Neujahrsblatt bietet sie ein Podium für die Präsentation
von Forschungsergebnissen. Ebenso fördert die Antiquarische
Gesellschaft die Bestrebungen historischer Vereinigungen
im Kanton durch regelmässige Zusammenkünfte
und Weiterbildungsveranstaltungen.
Die Vermittlung von Geschichtsschreibung
ist ein wichtiger Auftrag. Geschichte, über die
man nicht spricht, verstaubt. Die Beschäftigung
mit der Vergangenheit trägt immer auch zur Auseinandersetzung
über die Gegenwart und Zukunft bei. Die Antiquarische
Gesellschaft versteht sich als Brücke zwischen
der Geschichtswissenschaft und einer an historischen
Fragen interessierten Öffentlichkeit.
|
|
Vorträge
|
Im Winterhalbjahr veranstaltet
die Antiquarische Gesellschaft in Zürich eine Reihe
Vorträge zu historischen Themen aus allen Epochen.
Sie möchte damit ihre Mitglieder mit neuesten Forschungsergebnissen
auf dem Gebiet der zürcherischen und schweizerischen
Geschichte bekannt machen, femer den im Kanton arbeitenden
Historikern und Historikerinnen die Möglichkeit
geben, ihre Forschungsresultate vorzustellen.
|
|
Exkursionen
|
Die Ausflüge - im Frühsommer
und im Herbst - führen die Mitglieder auf archäologische
Grabungen, Industrielehrpfade, auf Burgen und Stadtrundgänge
oder zu hervorragenden Ausstellungen in Museen. Sachkundige
Fachleute vermitteln neue wissenschaftliche Erkenntnisse
und lassen Geschichte an mannigfachen Zeitzeugen nachvollziehbar
werden.
|
|
Herbst- versammlung
|
Die Herbstversammlungen
bieten Interessierten aus der gesamten Museumslandschaft
unseres Kantons Gelegenheit zum fachlichen Austausch
und zur Weiterbildung. In den letzten Jahren standen
die Konservierung und Restaurierung musealer Objekte
und Archivalien im Mittelpunkt.
|
|
Publikationen
|
Die Herausgabe eines Neujahrsblattes
am Berchtoldstag ist eine alte Tradition der gelehrten
Gesellschaften, so auch der Antiquarischen Gesellschaft
Zürich. 2001 veröffentlichte sie ihr 165.
Neujahrsblatt. Es behandelt die Geschichte der Kinderfürsorge
und Anstaltserziehung der Stadt Zürich vom 17.
bis zum 19. Jahrhundert. Frühere Themen waren z.B.
das Kloster Fahr im Mittelalter, die Helvetik oder die
Gründungsgeschichte des Landesmuseums oder die
Chronik Hottingens. Diese Beispiele mögen die Breite
und Vielfalt des Themenspektrums der Neujahrsblätter
veranschaulichen. Häufig geben sie jungen Wissenschaftern
und Wissenschafterinnen die Möglichkeit, mit ihren
Forschungsergebnissen an eine breitere Öffentlichkeit
zu treten.
|
|
Geschichtliches
|
Die Antiquarische Gesellschaft in Zürich (AGZ) ist als Gelehrte
Gesellschaft des städtischen Bürgertums Zürichs 1832 von
Ferdinand Keller gegründet worden.
Diese private Vereinigung von Gebildeten erhielt von Stadt und Kanton
eine monopolartige Berechtigung zur Durchführung von archäologischen
Grabungen und denkmalpflegerischen Tätigkeiten, die sie auch eifrig
dokumentierte, zu Sammlungen zusammenführte und wissenschaftlich dokumentierte
und auswertete.
Heute befasst sich die Antiquarische Gesellschaft vor allem mit der
Vermittlung von Geschichte und versteht sich als Brücke zwischen der
Geschichtswissenschaft und einer an historischen Fragen interessierten
Öffentlichkeit.
|
|
Vorstand
|
Nähere Informationen
zum Vorstand finden Sie hier
|
|
Adresse
|
Antiquarische Gesellschaft
in Zürich c/o Staatsarchiv des Kantons Zürich Postfach
8057 Zürich
Wollen Sie mit uns Kontakt
aufnehmen?
|