Donnerstag, 9. November 2017 17:00 Uhr: Führung
Markus Bamert
Führung durch die Sonderausstellung Kloster Einsiedeln - Pilgern seit 1000 Jahren
Landesmuseum Zürich, Eingangshalle

Die über 1000-jährige Geschichte des Benediktinerklosters Einsiedeln hat vielfältige Spuren hinterlassen. Einige werden im Rahmen einer Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich gezeigt. Sie stehen alle im Zusammenhang mit der Geschichte des Klosters, der Wallfahrt, der Gnaden­kapelle und der Schwarzen Madonna als dem Hauptziel der Pilger. Viele der rund 350 präsentierten Objekte waren noch nie ausgestellt, sind kaum bekannt und unterscheiden sich in Alter, Material und auch künstlerischer Qualität. Auf dem Rundgang finden sich Glanzlichter der Goldschmiede­kunst wie auch kleine Werke der Volkskunst. Neben Objekten von internationaler Bedeutung wie etwa der goldenen und edelsteinbestückten Polenkrone Erzherzog Maximilians III. (Bild) finden sich kleine, einfach geformte Schabmadonnen aus Ton für den Verkauf als Souvenir und Heilmittel. Zahlreiche Ex Votos geben Zeugnis von Wunderheilungen. Zu sehen sind aber auch Urkunden und Dokumente zur Geschichte des Klosters, die Einfluss und Beziehungen des Klosters repräsentieren.

Markus Bamert, lic. phil., Kunsthistoriker, hat Kunstgeschichte und Geschichte in Freiburg/Ue studiert und arbeitete über 30 Jahren als Denkmalpfleger im Kanton Schwyz. Seit der Pensionierung betreut er die Kunstsammlung des Klosters Einsiedeln, die er schon vorher kennengelernt hatte. Auf ihn geht die Idee zurück, einen Teil der Objekte im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorzustellen und damit auf die kulturelle Verantwortung des Klosters hinzuweisen.