Mittwoch, 25. November 2026, 18:30 Uhr: Vortrag
Orte des Wohlstands: Wie Geld die Stadt Zürich prägt
Lavatersaal im Lavaterhaus, St. Peterhofstatt 6, Zürich
Seit jeher sind Grossstädte bevorzugte Wohnorte, aber auch Orte der Repräsentation und des Handelns für die wohlhabendsten Schichten. Zürich, eine der reichsten Städte Europas, bildet hier keine Ausnahme, die Stadtentwicklung wurde massgeblich von den Entscheidungen und Prioritäten der reichsten Einwohner geprägt.
Dieser Vortrag soll aufzeigen, wie die Wechselwirkungen zwischen grossem Reichtum und Stadtentwicklung die Stadt an der Limmat geformt haben, insbesondere in jenem halben Jahrhundert (ca. 1890–1940), in dem sich Zürich zum unangefochtenen Zentrum des Schweizer Kapitalismus entwickelte.
Matthieu Leimgruber ist Professor für Geschichte der Neuzeit und leitet den Masterstudiengang Economic History/Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich. Nachdem er den Fall des äusserst umstrittenen Waffenindustriellen und Kunstsammlers Emil Bührle analysiert hatte, veröffentlichte er in den letzten Jahren mehrere Beiträge zur Geschichte des Reichtums in der Schweiz.
Andreas Freund: Swiss tycoons, The secret rich, in: NYT, 3.11.1974